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Tesla-Batterie Degradations-Rechner

Wie viel Kapazität hat Ihr Akku wirklich verloren — und bleibt er über der 70-%-Garantielinie? Schätzungen auf Basis veröffentlichter Flottendaten, nicht auf Raterei.

Ihr Auto

So wird gerechnet

Das Modell kombiniert kalendarische Alterung (proportional zur Quadratwurzel der Zeit — die Degradation ist anfangs stark und flacht dann ab) mit Zyklenverschleiß pro äquivalentem Vollladezyklus — und weil ein voller Zyklus ungefähr die EPA-Reichweite des Autos liefert, durchläuft ein Akku mit kürzerer Reichweite auf denselben Meilen mehr Zyklen und verschleißt etwas schneller. Es berücksichtigt die Zellchemie (Nickel NCA/NCM, LFP oder nickelreiches 4680-NMC), Klimahitze, das gewohnte Ladelimit und den Schnellladeanteil. Die Konstanten sind am Flottendurchschnitt aus Teslas Impact Report (rund 15 % Verlust bei 200.000 Meilen) und den Retention-Studien von Recurrent mit über 30.000 Fahrzeugen verankert. 4680-Akkus (Cybertruck, einige in Austin gebaute Model Y) werden erst seit 2023 in Serie ausgeliefert, daher trägt ihre Prognose ein breiteres Unsicherheitsband. Die einzige exakte Antwort liefert ein Kapazitätstest im Service-Center oder von Drittanbietern.

Datenquellen

FAQ

Wie stark degradiert eine Tesla-Batterie pro Jahr?

Flottendaten zeigen, dass die Degradation anfangs am stärksten ist: Rechnen Sie mit rund 3–5 % in den ersten beiden Jahren, danach mit einem Plateau nahe 1 % pro Jahr. Teslas eigener Flottendurchschnitt liegt bei etwa 15 % Gesamtverlust nach 200.000 Meilen.

Ist Batteriedegradation von der Tesla-Garantie abgedeckt?

Ja — Tesla garantiert mindestens 70 % Kapazitätserhalt über 8 Jahre, mit einer Laufleistungsgrenze von 100k Meilen (Model 3 RWD/SR), 120k (3/Y Long Range & Performance) oder 150k Meilen (S/X, Cybertruck). Fällt der Akku innerhalb dieses Zeitraums unter 70 %, besteht Anspruch auf Reparatur oder Austausch. Ausnahme: Vor Februar 2020 ausgelieferte Model S/X haben eine 8-Jahres-Garantie ohne Meilenbegrenzung, die keine 70-%-Kapazitätsgarantie enthält.

Schadet Supercharging der Batterie?

Weniger als oft angenommen. Recurrents Studie mit tausenden Teslas fand nur einen geringen Unterschied im Kapazitätserhalt zwischen häufigem und seltenem Schnellladen — Hitze und dauerhaft hoher Ladestand wiegen schwerer. Dieser Rechner modelliert häufiges DC-Schnellladen als milden Abschlag.

Soll ich meinen Tesla auf 80 % oder 100 % laden?

Nickel-Akkus (Long Range/Performance) altern schneller, wenn sie dauerhaft hoch geladen bleiben — 60–80 % im Alltag ist die Standardempfehlung. LFP-Akkus (Standard Range/RWD seit ca. 2021) sind laut Teslas eigener Anleitung dafür ausgelegt, regelmäßig auf 100 % geladen zu werden.

Wie sieht es mit der 4680-Batterie des Cybertruck aus?

Der Cybertruck (und einige 2023 in Austin gebaute Model Y) nutzt Teslas 4680-Zellen — eine nickelreiche NMC-Chemie in einem deutlich größeren Rundzellenformat, im Cybertruck rund 123 kWh. Es gilt dieselbe Garantie: 8 Jahre, 70 % Kapazitätserhalt, gedeckelt bei 150.000 Meilen. Da 4680-Akkus erst seit 2023 in Serie ausgeliefert werden, gibt es noch keine Langzeit-Flottendaten; dieser Rechner behandelt sie wie andere Nickel-Akkus, zeigt aber ein breiteres Unsicherheitsband.

Wie prüfe ich den tatsächlichen Batteriezustand meines Tesla?

Der Servicemodus des Autos bietet einen Batteriezustandstest, der Tesla-Service kann eine Kapazitätsprüfung durchführen, und Drittanbieter schätzen den Zustand aus Ladedaten. Dieser Rechner liefert den Erwartungswert, mit dem sich ein solcher Test vergleichen lässt.

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Nur Schätzwerte, basierend auf veröffentlichten Flottendurchschnitten — einzelne Akkus variieren. Nicht mit Tesla verbunden. Siehe Methodik und Quellen oben.